Amalgamausleitung

Vor über 200 Jahren hat man versucht Menschen mit Schwermetallen zu kurieren. So setzte man beispielsweise Quecksilber als Abführmittel ein oder vermerkte einen positiven Effekt durch arsenhaltige Stoffe bei der Heilung an Syphilis Erkrankter.

Schon damals erkannten besonders die Homöopathen die schädliche Wirkung von Schwermetallen (indem sie Vergiftungsberichte sammelten). Sie können zu Gewebs- und Zellschäden, insbesondere der Mitochondrien (= Kraftwerke der Zellen, die uns Energie liefern) führen. So können sie die Ursache sein, daß wir uns nur noch müde und schlapp fühlen. Sie begünstigen Krankheiten wie Allergien (Heuschnupfen, Asthma, Neurodermitis), Autoimmunerkrankungen bis hin zu schweren Nervenschäden (Multiple Sklerose, Parkinson, Demenz, Alzheimer), ADS und ADHS. Sie verdrängen Mineralstoffe im Organismus z.B. in Enzymen und machen diese unwirksam, so daß der Stoffwechsel blockiert wird. Eine Schwermetallbelastung kann zu Therapieblockaden nicht nur in der homöopathischen Behandlung führen, so daß gar nichts mehr geht.

Auch heute sind Menschen mit vielfältigen Schwermetallbelastungen konfrontiert, angefangen beim Amalgam, verschiedenen Arzneimitteln, die Quecksilber und/oder Aluminium enthalten (Impfungen, Augentropfen), Nahrungsmittel, Hilfsstoffe in der Landwirtschaft, Autoabgase, bei der Wohnungsrenovierung etc.

Wie entfernt man diese Stoffe wieder aus dem Organismus?

Hahnemann behandelte solche Vergiftungen mit der sog. kalkhaltige Schwefelleber, ein Stoff hergestellt aus dem weißen inneren Bestandteil der Austernschale und weißen Schwefelblumen, außerordentlich wirksam. Er wandte diesen Stoff unpotenziert an mit erstaunlichen Resultaten. Allerdings wissen wir heute, daß manche Schwermetallbelastungen auch gar nicht gut auf schwefelhaltige Substanzen oder Präparate wie z.B. Bärlauch reagieren. Eine Behandlung mit Chelaten stellt andererseits eine starke Belastung Ihres Organismus dar und kann die Entgiftungs- und Ausscheidungsorgane über Gebühr belasten. Es gibt aber noch andere Möglichkeiten der Entgiftung.

Wie macht man es nicht:

Manche Therapeuten versuchen mit potenzierten homöopathischen Arzneien, die von der Symptomatik gar nicht angezeigt sind (z.B. Mercurius solubilis D6) eine Schwermetallentgiftung (z.B. von Amalgam) vorzunehmen. Damit holen sie aber nur die Schwermetalle aus den Depots und verschieben sie  im Organismus, manchmal an Stellen, wo sie vermehrt ihr Unwesen treiben.

Woran merkt man, daß eine Ausleitung erforderlich ist?

Sorgfältig arbeitende Therapeuten merken während einer Behandlung, daß eine Ausleitung angezeigt ist:

Wenn eine Besserung von Krankheitserscheinungen nicht so recht voranschreiten möchte, obwohl gut passende Homöopathika verabreicht wurden (Blockade).

Wenn schulmedizinische Parameter sich nicht verbessern.

Wenn immer w_wsb_200x171_Schwermetalltest_R_blauieder best. homöopathische Arzneien angezeigt scheinen, therapeutisch aber nicht sinnvoll sind.

Die Belastung mit Schwermetallen kann man labortechnisch nachweisen. So einen Test kann ich für Sie hier in meiner Praxis durchführen.

 

Dann ist es sinnvoll, Maßnahmen zu ergreifen, die dem Organismus helfen, diese Stoffe dauerhaft in eine ausscheidbare Form zu überführen und damit ausscheidbar zu machen. Auch diesen Prozeß kann man labortechnisch überwachen.

 

Hier eine Aufzählung von Stoffen, die Menschen Probleme bereiten können:

Alkohol

Hier ist nicht eine durchzechte Nacht gemeint. Es gibt Menschen, die nach Genuß von Alkohol regelrecht erkranken. Bekannt ist hier die sog. Alkoholmigräne, die nichts mit einem Kater zu tun hat.

Arsen

Früher in Farben enthalten. Ives Klein ein bekannte Kunstmaler ist an den Folgen dieser Arsenfarben schwer erkrankt. Arsen ist in manchen Arzneimitteln und Nahrungsmitteln auch heute enthalten.

Blei

Früher im Benzin enthalten. Durch Bleiwasserleitungen im Trinkwasser. In Pilzen und Nahrungsmitteln.

Chinin

Auch heute noch ein Therapeutikum gegen Malaria. Danach können best. Menschen erkranken.

Eisen

Hier ist nicht eine notwendige Eisenzufuhr und -substitution gemeint. Es gibt Menschen, die nach erhöhter Eisenzufuhr erkranken. Beispielsweise fand ich in der Roten Liste (dem gängigen Arzneimittelverzeichnis): Eisenintoxikation: Bei Kindern besonders gefährlich! Hämorrhagische Gastroenteritis.

Fluor

Quelle: Pschyrembel 258. Auflage (auszugweise):

Fluor - sehr giftig; bei akuter Intoxikation Erbrechen u. Krämpfe, bei chron. Intoxikation idiopathischer Hypoparathyreoidismus (Ausfällung von Calcium) u. Dentalfluorose

und:

Dentalfluorose: Farb- u. Strukturveränderungen des Zahnschmelzes; Urs.: chron. Fluoridzuführung von Dosen über 2mg/d während der Mineralisation der Zähne von der Geburt bis zum 15.Lj. Das Gebiß weist meist generell eine kalkig-weiße Grundfarbe auf (im Ggs. zur üblichen gelblichen). Die befallenen Zähne sind weiß gesprenkelt; in schweren Fällen kann sek. Braunfärbung der Schmelzporositäten u. Defektbildung auftreten.

Jod

Wird therapeutisch bei Schilddrüsenstörungen eingesetzt. Derzeit werden Menschen mit Jod auch ohne Schilddrüsenstörungen in der Nahrung durch jodiertes Speisesalz, etc. konfrontiert. Nur wenige Menschen fragen sich, ob dieses nicht auch schädlich sein kann.

Kaffee

Wer zum 1. Mal in seinem Leben Kaffee trinkt, verspürt häufig die Wirkung, die Kaffee verursachen kann. Klassisch homöopathisch arbeitende Therapeuten kennen weitere Symptome, die möglich sein können (z.B. Erwartungsängste, gesteigerte Nervosität, starke Menstruation)

Kupfer

Früher in Kochtöpfen enthalten. Als Spurenelement ist es für die Blutbildung wichtig. In Überdosierung führt es beispielsweise zu Krämpfen.

Narkotika

Einige Menschen können Narkotika schlecht vertragen. Gegen beispielsweise Procain sind sogar Allergien bekannt.

Quecksilber

Als Thiomersal in Impfstoffen und Augentropfen enthalten. Bestandteil des Amalgams.

Silicium, Steinstaub

Bei Bergbauarbeitern ist die €žSteinstaublunge bekannt.

Tee

Bei einigen wenigen Menschen kommt es nach Teegenuß zu Unverträglichkeitserscheinungen.

Klassisch homöopathisch arbeitenden Therapeuten sind ganze Seiten von Symptomsammlungen bekannt, die nach Aufnahme dieser und auch noch weiterer Stoffe im Organismus auftauchen können. Eine Aufzählung würde diesen Rahmen sprengen.

Wie macht man es denn nun?

In meiner Praxis biete ich meinen Patienten eine Schwermetallausleitung an, die ich sehr sanft vornehme und in einer auf den jeweiligen Patienten zugeschnittenen Form. Sehr genau achte ich dabei auf den gesundheitlichen Zustand des jeweiligen Patienten und die Auswirkung der Schwermetallausleitung. So behandle ich hiermit auch nur Patienten, die sich bei mir klassisch homöopathisch behandeln lassen und sich in einem gesundheitlichen Zustand befinden, der eine Schwermetallausleitung zulässt.

Ist für einen Patienten ein tiefenwirksames Mittel gefunden, wird er mit den Auswirkungen einer Schwermetallbelastung besser fertig werden. Eine Ausleitung könnte diese Patienten in die Lage versetzten, therapeutische Behandlung dann auch nicht mehr so häufig in Anspruch nehmen zu müssen. Unter dieser Therapie ist zu erwarten, dass der Organismus dieser Patienten sehr gut und fast von allein mit der Ausleitung umgehen kann.

Der Grund, warum ich angefangen habe, mich mit der Schwermetallausleitung zu beschäftigen, ist, dass es bei einigen Patienten für mich einen nicht ganz befriedigenden Heilungsverlauf gab, auf den ich sehr viel Wert lege. Ein tiefenwirksames Mittel konnte nicht so recht gefunden werden, obwohl die Gesamtsituation sich besserte nach Verabreichung einiger hom. Arzneien (Samuel Hahnemann, Horst Bartel und andere haben gute Heilungen auch mit einer Abfolge mehrer hom. Arzneimitteln erzielen können). Hier fand ich, dass ich in der Therapie immer wieder hom. Arzneimittel einsetzen musste, die bekannt sind für die Folgen von Quecksilber- und andere Schwermetallbelastungen.

Nach erfolgter Ausleitung ist dann oft ein eher tiefenwirksames Mittel zu finden, weil 
die Symptomvielfalt verschwindet oder weil 
im Verlauf der Behandlung endlich die deutlichen Symptome sich zeigen, die die Mittelfindung erleichtern oder 
das eine blockierende Symptom endlich verschwindet und sich das
Konzert von Symptomen zeigen kann, welches ursprünglich zu diesem speziellen Organismus des Menschen gehört.

Dies alles sind auch die Gründe, warum ich nur mit solchen Patienten eine Ausleitungstherapie durchführe, die sich bei mir in klassisch homöopathischer Behandlung befinden. Nach meiner Erfahrung profitieren solche Menschen von einer Ausleitung am meisten und ich kann es auch nur für diese Menschen verantworten. Eine klassisch homöopathische Behandlung wird hier dann auch gleich die Störungen nachhaltig bessern, die eine Schwermetallbelastung in den verschiedenen Organen verursacht haben.

Bei einem persönlichen Termin und nachfolgenden Kontrollgesprächen erarbeiten wir die individuelle Ausleitungstherapie, die für den einzelnen am geeignetsten ist unter begleitender homöopathischer Behandlung.

Versuchen Sie bitte keine Ausleitung auf eigenen Faust. Eine therapeutische Begleitung
ist hierfür unbedingt erforderlich. Eine unkontrollierte Ausleitung ist für einige Menschen schädlich. So z.B. für Menschen, die unter Entzündungen und Hautausschlägen wie z.B. Akne und schweren chronische Erkrankungen leiden sowie Schwangere und Stillende, sowie Kinder ist eine Ausleitung besonders abzulehnen. Der Zeitpunkt des Einsatzes verschiedner Ausleitungsmittel muß von einem Therapeuten bestimmt und die Wirkung kontrolliert werden.

 

website design software
Home | Praxis | Vita | Patienteninfo | Homöopathie | Ernährung | Amalgamausleitung | Links | Kontakt | Impressum | Datenschutzerklärung |